Gesendete Hilfe:

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Norddeutsch Ukrainischer Hilfsstab

Zwischen dem 14. und 30. Juni 2022 - Filmreihe in Kooperation mit der Deutschen Kinemathek

deutsche kinemathek social

Zwischen dem 14. und 30. Juni 2022 laden die Deutsche Kinemathek und das Abaton zu einer ukrainischen Filmreihe ein, flankiert von Gesprächen mit ukrainischen KulturakteurInnen und gefördert durch die Bundeszentrale für politische Bildung. Das Programm wird kuratiert von Victoria Leshchenko und Yuliia Kowalenk. Es wird auch in Berlin und Leipzig gezeigt.
Der Eintritt zu allen Vorstellungen ist frei.

14. Juni um 17.30 Uhr – Eintritt frei
Arsenal

Regie Oleksandr Dowschenko, SU 1929, 90 Min., ohne Dialog

Der Klassiker von Oleksandr Dowschenko

…erzählt die Geschichte der Niederschlagung des bolschewistischen Aufstands in der „Arsenal“-Fabrik in Kiew gegen die bürgerlich-nationale Regierung der Ukraine. In der sowjetischen Mythologie ist der Aufstand eine Schlüsselepisode im Szenario des bolschewistischen Märtyrertums in der Ukraine.

16. Juni um 17.30 Uhr – Eintritt frei

Klondike

Regie Maryna Er Gorbach
Besetzung Oksana Cherkashyna, Evgeniy Efremov, Sergiy Shadrin

UA/TR 2022, 100 Min., ukr.OmeU
Juli 2014

Die werdenden Eltern Irka und Tolik leben in der Region Donezk in der Ostukraine nahe der russischen Grenze, in den ersten Tagen des Donbas-Krieges ein umstrittenes Gebiet. Ihre Vorfreude auf die Geburt ihres ersten Kindes wird nebensächlich, als der Flug MH17 in der Nähe abstürzt. Das Wrack des Flugzeugs und die eintreffende Parade der Trauernden schaffen surreale Augenblicke.

21. Juni um 17.30 Uhr – Eintritt frei

The Earth is Blue as an Orange

Regie Iryna Tsilyk (Dokumentarfilm)
UA/LT 2020, 74M.,ukr.OmeU

Zuvor läuft der Kurzfilm Nail (2016) von Philip Sotnychenko

Der Film basiert auf der Beobachtung einer Familie, die in einer kleinen Stadt in der „roten Zone“ des Donbas lebt, einer der am stärksten durch Granatenbeschuss beschädigten Städte. Die Zeit 2014-15 war für diese Familie sehr schwierig. Sie schliefen jede Nacht im Keller ihres Hauses. Das Haus ihrer Nachbarn wurde durch eine Mine zerstört. Auch die Schule der Kinder ist zerstört. Trotz all dieser Umstände bleiben die Protagonisten positiv und versuchen sogar, selbst Filme über den Krieg zu drehen. Der Krieg in der Ukraine dauert noch an, aber das Leben geht weiter.

23. Juni um 17.30 Uhr – Eintritt frei

Volcano

Regie Roman Bondarchuk, UA/DE 2018, 106 Min., ukr.OmeU
Lukas arbeitet als Übersetzer für OSCE-Kommissare auf einer Inspektionstour an Grenzposten in der Ukraine. Er strandet in einer kleinen Stadt in der Steppe im Süden des Landes. Er begegnet Vova, der Lukas anbietet, erstmal bei ihm zu wohnen. Der Städter findet sich in einer für ihn unverständlichen, unfassbaren Umgebung wieder. Lukas ist fasziniert von seinem Gastgeber ebenso wie von dessen Tochter Marushka. Seine Vorurteile gegen das Provinz-Leben schmelzen dahin, als er eine Art von Glück kennen lernt, das er hier – und anderswo – nicht für möglich gehalten hätte.

28. Juni um 17.30 Uhr – Eintritt frei

War Note

Regie Roman Liubyi (Dokumentarfilm), UA 2020, 72 Min., ukr.OmeU
Zuvor läuft der Kurzfilm Territory of Empty Windows (2020) von Zoya Laktionova

Persönliche Videos von Handys, Camcordern, Kameras und GoPros ukrainischer Soldaten werden zu einer surrealen Reise an die Frontlinie des Krieges mit Russland verwoben. Der Film zeigt eine bizarre Welt, deren Gesetze ganz anders sind, als wir es kennen. Das Verhalten ist anders, die Beziehungen entwickeln sich anders und der Humor schlägt andere Töne an. Die Helden wachen auf und schlafen ein, immer mit dem Gefühl, dass die Aufnahme jeden Moment enden kann.

29. Juni um 17.30 Uhr – Eintritt frei

Atlantis

Regie Valentyn Vasyanovych, UA 2019, 104 Min., ukr.OmeU

Ostukraine, in der nahen Zukunft. Sergey, ein ehemaliger Soldat, der an posttraumatischen Störungen leidet, hat Schwierigkeiten, sich an seine neue Realität anzupassen – ein Leben in Trümmern, ein Land in Ruinen. Einen Ausweg findet er in der Freiwilligenmission „Schwarze Tulpe“, die sich der Exhumierung von Kriegsopfern widmet. Er sieht schließlich, dass eine bessere Zukunft möglich ist. Werden wir lernen, ohne Krieg zu leben? Und uns als das akzeptieren, das wir sind?

30. Juni um 17.30 Uhr – Eintritt frei

My Thoughts Are Silent

Regie Antonio Lukich, UA 2019, 104 Min., ukr.OmeU
Vadym ist ein 25jähriger Komponist und Tontechniker und lebt in Kiew. Nach vielen Enttäuschungen im professionellen und im persönlichen Leben, sieht er in einem neuen Auftrag die Chance, neu zu beginnen. Die – für ihn – simple Aufgabe, die Töne der transkarpatischen Tierwelt aufzunehmen, könnte ihm die Chance bieten, die ungeliebte Ukraine zu verlassen und nach Kanada zu gehen.

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