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II. Internationales Filmfestival „Culture vs War“
Das II. Internationale Festival des ukrainischen Films in Hamburg im Rahmen der internationalen Initiative „Culture vs War“ wurde zu einem bedeutenden Ereignis kultureller Diplomatie, historischer Erinnerung, Einheit und der Stärke ukrainischer Kunst 

Am 15. und 16. Mai 2026 fand in Hamburg eine große internationale Kulturveranstaltung statt, die mehr als 250 Gäste — Ukrainer:innen, Deutsche und Freund:innen der Ukraine — rund um ukrainische Geschichte, Kultur, Musik und Filmkunst zusammenbrachte.
Jeder Auftritt, jede Begegnung und jeder Moment des Festivals waren von tiefer Bedeutung, aufrichtigen Emotionen und wichtigen historischen Botschaften geprägt.
Die Filmveranstaltung war Teil der globalen Initiative „Culture vs War“, die darauf abzielt, kulturelle Diplomatie zu fördern und die Präsenz ukrainischer Kunst im internationalen Kontext zu stärken.
Im Rahmen des Programms wurden folgende Filme präsentiert:
„Schedryk“ — Regie: Olesia Morgunets-Isaienko
„Familienalbum“ — Regie: Maryna Tkachuk
„Jaroslaw der Weise — Schwiegervater Europas“ — Regie: Olesia Nohina
„Schedryk“ — Regie: Olesia Morgunets-Isaienko
„Familienalbum“ — Regie: Maryna Tkachuk
„Jaroslaw der Weise — Schwiegervater Europas“ — Regie: Olesia Nohina
Eine besondere Ehre war der Besuch der Regisseurin und Produzentin des historischen Dokumentarfilms „Jaroslaw der Weise — Schwiegervater Europas“, Frau Olesia Nohina, in Hamburg.Olesia Nohina nahm im Rahmen des internationalen Kultur-Botschafterprogramms der Initiative „Culture vs War“ am Festival teil.
Die Präsentation des Films und die anschließende Podiumsdiskussion gehörten zu den eindrucksvollsten Momenten des Festivals. Die Gäste hatten die Möglichkeit, sich in einem offenen Dialog mit der Regisseurin über die Geschichte der Ukraine, die Rolle Jaroslaws des Weisen bei der Gestaltung des europäischen Raums, historische Verbindungen sowie die heutige Bedeutung ukrainischer Staatlichkeit auszutauschen.
Nach der Vorführung fand ein Publikumsgespräch mit einer Frage-und-Antwort-Runde statt.
Die Podiumsdiskussion wurde auf Ukrainisch und Deutsch mit professioneller Übersetzung durch Nika Kushnir durchgeführt.
Für eine Atmosphäre von Spiritualität und Einheit sorgte der Chor „SOTERIA“ der Allerheiligenkirche der Ukrainischen Griechisch-Katholischen Kirche in Hamburg unter der Leitung von Yuliia Tsvok.Die geistlichen ukrainischen Werke und Lieder des Chores berührten das Publikum tief. Besonders bewegend erklangen „Otche nasch“ von Mykola Leontowytsch, „Ukraine, ich bete für dich“, „Oi u luzi chervona kalyna“ sowie der weltberühmte „Schedryk“ — ein Symbol ukrainischer Kultur, Spiritualität und Unbeugsamkeit.
Das außergewöhnliche musikalische Duo Andre und Julia Böttcher schenkte den Gästen unvergessliche Emotionen durch die Verbindung von Violine und Sopran.Besonders emotional erklangen die Kompositionen „Lied über das Lied“ von Taras Petrynenko sowie „Wie könnte man dich nicht lieben, mein Kyjiw“, das gemeinsam mit dem Publikum gesungen wurde — mit Tränen in den Augen, Liebe zur Ukraine und dem Glauben an den Sieg.
Im Rahmen des Festivals fand außerdem die Ausstellung der Kinderkunstwerke ARTsvit „Code der Tradition: von der Scherenschnittkunst bis zum modernen Stillleben“ unter der Leitung der Künstlerin und Pädagogin Valentina Dobrova sowie der Schüler:innen der Kunstschule „Raiduha“ aus Chmelnyzkyj statt.
Die Ausstellung wurde zu einem wichtigen Element ukrainischer Kulturdiplomatie in Europa und zeigte die Kraft ukrainischer Tradition, Kreativität und nationaler Identität durch Kinderkunst.
Ein besonders bewegender Moment des Festivals war der Auftritt von Tamara Dobrova — Zeitzeugin des Holodomor in der Ukraine, Mitautorin der wissenschaftlichen Publikation „Hunger. Historisch-philosophischer Essay“ sowie Autorin des dokumentarischen Essays „Die erschossene Familie, 1937“.
Ihre Worte erinnerten eindringlich an die Bedeutung historischer Erinnerung und die Verantwortung, die ukrainische Wahrheit in der Welt zu bewahren.
Im Rahmen des Filmfestivals fand zudem eine Benefizsammlung zur Unterstützung des 1039. Flugabwehrraketenregiments statt, dessen Soldaten täglich den ukrainischen Himmel verteidigen und die Grenzen der Ukraine schützen. Diese Initiative wurde zu einem Symbol der Einheit und Dankbarkeit gegenüber unseren Verteidigerinnen und Verteidigern.
Habichtstraße 82, 22305 Hamburg
15.–16. Mai 2026
Eintritt freiDie Initiative „Culture vs War“ wird von der Assoziation „Dyvys ukrainske!“ mit Unterstützung der Wohltätigkeitsstiftung „MHP-Hromadi“ sowie mit Förderung des Außenministeriums der Ukraine umgesetzt.
Lokale Organisatoren in Hamburg: International Charity Foundation of Liudmyla Ashrafi; European Association of Ukrainian Women (Belgien).
Partner der Veranstaltung: Ukraine Haus in Hamburg, Ukrainci, Vereinigung der Ukraine Norddeutschlands e.V., ARTsvit und Ukrainian Hugs.
Die Veranstaltung wurde mit direkter professioneller Beteiligung der Assoziation „Dyvys Ukrajinske“, der International Charity Foundation of Liudmyla Ashrafi, der European Association of Ukrainian Women (Belgien), „RUTHENIA VZW“ (Belgien), Ukrainian Haus in Hamburg, Ukrainci, Ukrainian Hugs sowie der Ukrainischen Freien Universität München durchgeführt.
Persönlicher herzlicher Dank gilt:
Andrii Rizol, Yevheniia Mishchenko, Olesia Nohina, Violetta Dvornikova, Liliia Bondarenko, Taras Berndt, Sofi Tomakh, Daria Mironova, der Familie Tsvok, der Familie Böttcher, dem Chor „SOTERIA“, Elias Hanter und Valentina Dobrova.
Andrii Rizol, Yevheniia Mishchenko, Olesia Nohina, Violetta Dvornikova, Liliia Bondarenko, Taras Berndt, Sofi Tomakh, Daria Mironova, der Familie Tsvok, der Familie Böttcher, dem Chor „SOTERIA“, Elias Hanter und Valentina Dobrova.
Ein besonderer Dank gilt dem außergewöhnlichen Fotografen Elias Hanter, der es professionell versteht, besondere Momente festzuhalten und sie in eine neue Geschichte unvergesslicher Bilder zu verwandeln.
Initiatorin, Koordinatorin und Organisatorin des II. Internationalen Festivals des ukrainischen Films in Hamburg im Rahmen der internationalen Initiative „CULTURE vs War“ am 15.–16. Mai 2026 — Liudmyla Ashrafi.
Wir danken von Herzen allen, die diese unvergesslichen Tage des II. Internationalen Festivals des ukrainischen Films in Hamburg gemeinsam mit uns erlebt haben.Gemeinsam gestalten wir weiterhin die kulturelle Front der Ukraine und vertreten würdig ukrainische Geschichte, Kultur und Kunst in der Welt.
Das III. Internationale Filmfestival in Hamburg im Rahmen der internationalen Initiative „CULTURE VS WAR“ wird im Juli 2026 in Hamburg stattfinden.
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