Ukrainischer Hilfsstab / Nachrichten / Ostern als Brücke zwischen den Welten: Vortrag über den Ahnenkult im Ukraine Haus
Ostern als Brücke zwischen den Welten: Vortrag über den Ahnenkult im Ukraine Haus
Am 11. April 2026 fand im Ukraine Haus in Hamburg ein interaktiver Vortrag mit dem Titel „Ostern: Der Ahnenkult, der bis heute lebt“ statt, gehalten von der Forscherin für traditionelle Kultur Kateryna Zhuk.
Die Veranstaltung brachte die Teilnehmenden zusammen, um Ostern nicht nur als christliches Fest, sondern auch als eine besondere Übergangszeit in der volkstümlichen Tradition neu zu betrachten.
Die Veranstaltung wurde in einem hybriden Format durchgeführt: Neben den Gästen vor Ort konnten sich auch Teilnehmende online aus verschiedenen Teilen der Welt über eine Live-Übertragung zuschalten. Dadurch konnte eine breitere Gemeinschaft rund um das Thema Bewahrung von Traditionen und kulturellem Gedächtnis verbunden werden.
Während des Vortrags erfuhren die Teilnehmenden:
- warum Ostern in der Ukraine als liminale Phase des agrarischen Jahreskalenders galt;
- wie sich Traditionen des Gedenkens an die Vorfahren entwickelt haben und welche Praktiken bis heute erhalten geblieben sind;
- welche symbolischen Bedeutungen Osterbräuche tragen, insbesondere Verbote alltäglicher Tätigkeiten während der Feiertage;
- welche Gesangstraditionen Ostern begleiten – und gemeinsam wurde sogar ein archaisches Osterlied aus Galizien erlernt.
Ein besonderer Teil der Veranstaltung war die lebendige Diskussion: Die Teilnehmenden teilten familiäre Geschichten, regionale Besonderheiten und persönliche Erinnerungen.
Die Veranstaltung hatte zudem einen interaktiven Charakter: Die Gäste brachten gefärbte Eier und kunstvoll verzierte Ostereier mit, nahmen an symbolischen Spielen teil und erlebten Elemente lebendiger Tradition gemeinsam.
Wir danken Kateryna Zhuk für den tiefgehenden und inspirierenden Vortrag sowie allen Teilnehmenden – sowohl vor Ort als auch online – für ihre Offenheit, ihren Austausch und ihre Bereitschaft, persönliche Erfahrungen zu teilen.
Facebook
Twitter
WhatsApp
LinkedIn
Telegram